Laut Statistischem Bundesamt sprechen rund 15,5 Millionen Menschen in Deutschland zu Hause vorwiegend oder ausschließlich eine andere Sprache als Deutsch. Innerhalb dieser Gruppe sind Türkisch (14 %), Russisch (12 %) und Arabisch (9 %) am häufigsten. Mehrsprachigkeit ist die Normalität in unserer Gesellschaft. Für OGS, Hort und Kita heißt das: Informationen in mehreren Sprachen weiterzugeben, damit alle Eltern einen gleichberechtigten Zugang dazu haben.
Wo es im Alltag hakt
Ein Elternbrief mit vielen Fachbegriffen ist schon auf Deutsch nicht für alle leicht zu lesen. Mit Deutsch als Zweitsprache ist er noch schwieriger. Bleibt eine Rückmeldung aus, liegt das nicht unbedingt am Interesse der Eltern. Vielleicht wurde die Information schlicht nicht verstanden.
Hier können Einrichtungen viel bewirken. Wer Informationen verständlich anbietet, erreicht mehr Familien. Und Mehrsprachigkeit ist dabei eine Stärke, die Einrichtungen wertschätzen können.
Das kann die moto Eltern-App
Über die Eltern-App kommunizieren Träger und Teams direkt mit den Familien. Die App gibt es in diesen Sprachen:
- Albanisch
- Arabisch
- Deutsch
- Englisch
- Polnisch
- Russisch
- Türkisch
- Ukrainisch
Auch im Alltag ist die App einfach gehalten. Eltern können ihr Kind krankmelden, die Abholzeit ändern oder eine Nachricht an die OGS schreiben. Die passenden Funktionen finden sie direkt bei ihrem Kind.
In der Tagesübersicht sehen Eltern, ob ihr Kind in der OGS ist. Kurze Angaben wie „Seit 13:00 Uhr da“ oder „Heute abgemeldet“ erklären den Stand. Auf der Startseite sehen sie außerdem, welche Nachrichten und Rückmeldungen noch offen sind. So finden Eltern die wichtigen Informationen, ohne lange Texte lesen zu müssen.
Fazit
Alle Eltern sollen Zugang zu verständlichen Informationen haben. Mit einer mehrsprachigen App können Einrichtungen das im Alltag ermöglichen. So können alle Familien mitreden und mitgestalten.
